Schottland – Tag 1

280km | Newcastle – Jedburgh – Gretna Green – Dumfries

Küste von NewcastleVom monotonen Dröhnen der Schiffsmotorren in den Schlaf gewogen, kamen wir am nächsten Tag pünktlich um 9Uhr Ortszeit (-1h) im Hafen von Newcastle an. Die Insel empfing uns mit Sonnenschein und nur wenigen Wolken. Das Wettter sollte uns den ganzen Tag wohl gesonnen sein.

Unser erster Weg führte uns zum nächsten Geldautomaten um uns mit Pfund zu versorgen. Danach war frühstücken angesagt, wobei wir gleich in der Nähe ein kleines Kaffee “No.1 The Square” gefunden haben. Dort gab es ein exzellentes englisches Frühstück zum kleinen Preis.Erstes englisches Frühstück

Gut gestärkt begannen wir unsere Reise Richtung Schottland. Zuerst war die Gewöhnung an den Linksverkehr angesagt. Dies ging jedoch schneller als gedacht. Nur entgegenkommenden Autos auf der “falschen” (rechten) Seite (z.B. vor einer Kuppen), haben mich noch eine Weile erschrocken! Die zweite Frage war, wie grüße ich die anderen Motorradfahrer? Schnell haben sich zwei verschiedene Partein herauskristallisiert, die “Handheber” und die “Kopfnicker”. Wir haben uns dann spontan den “Handhebern” angeschlossen.

A68Immer gen Norden ging es dann auf der A68. Diese Straße bietet zwar keine Kurven, jedoch ein stetiges auf und ab. Somit fühlt man sich mit der Zeit wie in einem Fahrgeschäft auf dem Jahrmarkt. Nach ca.100km gelangten wir dann zur englisch/schottischen Grenze und besuchten den obligatorischen Grenzstein.

Grenzstein an der A68

Caerlaverock CastleÜber Jedburgh führte unsere Route dann wieder Richtung Süden über die B6399. Auf dem Wege besuchten wir das “Hermitage Castle“. Weiter ging es dann über Gretna Green zum “Caerlaverock Castle” südlich von Dumfries.

Merlin B&B

Dumfries war auch unser Ziel für diesen Tag. Wie alle B&Bs auf unserer Tour, hatten wir auch unsere heutige Schlafstätte schon im Vorfeld gebucht. An unseren ersten Unterkunft in Schottland, dem Merlin B&B, direkt am Nith River, wurden wir herzlich mit einem Bier begrüßt. Das Motorrad durften wir hinter dem Haus im Garten abstellen. Der Hausherr ist dann sogar noch extra mit seinem Auto vor das Tor gefahren um es abzusichern!

Cavens Arms

Zum Abendessen waren wir dann im Cavens Arms, einem netten kleinen Pub. Unser Essen war sehr lecker und es gibt mehrere frisch gezapfte schottische Ales und Biere.

Höhenprofil

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